Wie diese Ratgeber aufgebaut sind
Jeder Text folgt derselben Ordnung: eine Kurzfassung mit den vier wichtigsten Punkten, dann die Begründung, dann die konkrete Umsetzung, am Ende die Quellen. Wer nur die Kurzfassung liest, hat die Handlungsanweisung; wer weiterliest, erfährt, warum sie so lautet.
Die Reihenfolge ist Absicht. Die meisten Trainingsartikel im Netz beginnen mit einer langen Herleitung und liefern die eigentliche Empfehlung im letzten Drittel. Das ist gut für die Verweildauer und schlecht für die Leserin, die wissen will, wie viele Sätze sie machen soll.
Woher die Themen kommen
Ein Thema entsteht meist aus einer Frage, die beim Benutzen eines Werkzeugs offenbleibt: Warum steht im Plan eine Deload-Woche? Warum sinkt die Wiederholungszahl beim Krafttraining? Solche Fragen haben eine klare Antwort und verdienen einen eigenen Text. Umgekehrt entsteht kein Artikel, nur weil ein Begriff oft gesucht wird.
Das begrenzt die Zahl der Texte spürbar, hält aber jeden einzelnen für den Moment brauchbar, in dem er tatsächlich gebraucht wird. Ein Ratgeber, den man beim Trainieren aufschlägt, sieht anders aus als einer, den man beim Recherchieren liest.
Was in den Artikeln nicht vorkommt
Keine Wochenversprechen, keine Vorher-nachher-Bilder und keine Produktempfehlungen, die zufällig zum Thema passen. Wo eine Zahl steht, steht dahinter entweder eine Quelle oder die offene Kennzeichnung als Erfahrungswert.
Ebenso wenig gibt es Artikel, die nur existieren, um ein Suchwort zu bedienen. Ein Thema bekommt einen eigenen Text, wenn es eine eigene Handlungsanweisung hat – sonst ist es ein Abschnitt in einem bestehenden Artikel.
Warum die Artikel an einem Werkzeug hängen
Ein Text über Trainingsvolumen, der keine Möglichkeit bietet, das eigene Volumen auszurechnen, endet für die meisten Leserinnen mit einem vagen Gefühl statt mit einer Zahl. Deshalb verweist jeder Ratgeber an der Stelle, an der eine Entscheidung ansteht, auf den passenden Rechner oder auf den Eintrag in der Übungsdatenbank.
Das hat eine praktische Folge für den Aufbau: Die Artikel sind kürzer, als sie es sonst wären, weil sie die Ausführungsdetails nicht wiederholen müssen. Wie eine Kniebeuge auszuführen ist, steht an einer Stelle und nicht in fünf Texten leicht unterschiedlich.
Rückmeldungen und Korrekturen
Hinweise auf Fehler, missverständliche Beschreibungen oder tote Quellen sind willkommen und fließen in die nächste Überarbeitung ein. Der Weg dafür steht auf der Kontaktseite; individuelle Trainingsberatung ist damit ausdrücklich nicht gemeint.