Warum eine Zahl allein nichts nützt
Die meisten Fitness-Rechner im Netz liefern ein Ergebnis und sonst nichts. Das Problem daran ist nicht die Zahl, sondern die fehlende Spannweite: Ein geschätzter Tagesbedarf von 2400 Kalorien kann in Wirklichkeit zwischen 2100 und 2700 liegen, und wer das nicht weiß, korrigiert nach zwei Wochen in die falsche Richtung.
Deshalb zeigt hier jedes Werkzeug drei Dinge: das Ergebnis, den Weg dorthin und den Bereich, in dem der wahre Wert vermutlich liegt. Aus einer Schätzung wird so eine Ausgangsgröße, die man an der Realität nachjustiert – und genau dafür sind diese Rechner gedacht.
Wie die Werkzeuge zusammenhängen
Die fünf Rechner bilden eine Kette. Der Kalorienbedarf setzt den Rahmen, das Trainingsvolumen bestimmt, wie viel Arbeit pro Muskelgruppe sinnvoll ist, der Maximalkraft-Rechner übersetzt eine Bestleistung in Trainingsgewichte, und der Trainingsplan-Generator setzt beides in einen Wochenaufbau um. Der FFMI ordnet ein, wo man im Verhältnis zum eigenen Potenzial steht.
Man muss sie nicht alle benutzen. Für den Einstieg reicht der Generator; die übrigen Werkzeuge werden interessant, sobald die ersten zwölf Wochen durch sind und Feinjustierung an die Stelle des Anfangs tritt.
Warum es keine Registrierung gibt
Der übliche Weg im Netz sieht anders aus: Ergebnis anzeigen, für Details eine E-Mail-Adresse verlangen, danach ein Newsletter. Das ist ein Geschäftsmodell, kein technisches Erfordernis – sämtliche Rechnungen hier laufen in wenigen Zeilen im Browser und brauchen weder Server noch Konto.
Praktisch heißt das auch, dass nichts verloren geht, wenn diese Seite morgen offline wäre: Es liegen keine Daten irgendwo, die man zurückfordern müsste. Wer ein Ergebnis behalten will, druckt es oder notiert es – bewusst altmodisch, dafür ohne Gegenleistung.
Warum sie im Browser laufen
Alle Berechnungen hier sind einfache Formeln – sie brauchen keinen Server, keine Datenbank und keine Verbindung nach dem ersten Laden der Seite. Das ist kein technisches Kunststück, sondern die naheliegende Umsetzung; ein Server käme nur ins Spiel, wenn Eingaben gespeichert werden sollten, und genau das ist hier nicht vorgesehen.
Praktisch heißt das: Die Seite funktioniert auch offline, sobald sie einmal geladen ist, und es entsteht kein Datensatz, den jemand später einsehen, verkaufen oder verlieren könnte. Wer ein Ergebnis behalten möchte, druckt es oder notiert es – bewusst altmodisch, dafür ohne Gegenleistung.
Grenzen der Rechner
Keine Formel kennt Schlaf, Stress, Vorerkrankungen oder die Qualität der Ausführung – und das sind die Größen, an denen Trainingsfortschritt tatsächlich hängt. Die Rechner liefern einen begründeten Startwert, keine Diagnose. Bei gesundheitlichen Fragen bleibt die ärztliche Einschätzung maßgeblich.
